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Recht

Wahlen und Motto

Wahlauftrag aus dem Motto für Recht

Recht bezeichnet die Gesamtheit genereller Verhaltensregeln, die von der Gemeinschaft gewährleistet werden. Solche Verhaltensnormen entstehen entweder als Gewohnheitsrecht, indem Regeln, die von der Gemeinschaft als verbindlich akzeptiert werden, fortdauernd befolgt werden, oder als gesetztes („positives“) Recht, das von staatlichen oder überstaatlichen Gesetzgebungsorganen oder von satzungsgebenden Körperschaften geschaffen wird. Das Recht umfasst damit alle Regeln zur Konfliktverhütung und -lösung, damit ein geordnetes und friedliches Miteinander möglich ist, weil sie von allen Mitgliedern einer Gesellschaft eingehalten werden sollen. Je nach Gesellschaftsordnung und politischer Auffassung überschneiden sich Recht, Moral und Sitte unterschiedlich stark. Recht kann moralischen Bewertungen entspringen. So ist beispielsweise Bigamie in Deutschland gemäß § 1306 BGB verboten und strafbar. Es gibt allerdings auch moralisch neutrale Rechtssätze, zum Beispiel das Links- oder Rechtsfahrgebot im Straßenverkehr. Recht und Moral decken sich also häufig, jedoch nicht immer.
 
Recht bezieht sich vornehmlich auf das äußere Verhalten des Menschen, während sich die Moral an die Gesinnung des Menschen wendet. Das Recht unterscheidet sich von der Moral auch durch die Art, wie es Geltung fordert und in einem normierten Verfahren durch von der Gemeinschaft autorisierte Organe (Justiz, Sicherheitsbehörden) zwangsweise durchgesetzt wird. Moralisches Verhalten kann durch staatliche Organe nur erzwungen werden, soweit es durch das Recht gefordert wird.
 
Das Recht erfüllt mehrere Funktionen: Es soll das soziale Miteinander ordnen, Konflikte geordnet und verbindlich lösen und den Einzelnen vor Übergriffen anderer Personen oder des Staates schützen. Durch das Recht gestaltet der Staat die Gesellschaft mit. Die Funktion des Rechts als Konflikts Entscheidung ist der Ansatzpunkt für die juristische Methodenlehre.
 
Rechtswissenschaftlich sind folgende Funktionen des Rechts anerkannt
 Ordnungsfunktion
 Die Friedensfunktion, auch Konfliktbereinigungs- oder Befriedungsfunktion
 Wertfunktion
 Die Freiheitsfunktion
 Integrationsfunktion
 Legitimationsfunktion
Steuerungs- und Gestaltungsfunktion Die Kontrollfunktion des Rechts ermöglicht die nachträgliche Überprüfung der Herrschaftsausübung und begrenzt die Herrschaft dadurch. Sie ist unter den Funktionen des Rechts die jüngste. Die Kontrolle kann durch Außenstehende oder politische Konkurrenten veranlasst werden.

Quelle: Wikipedia

Wahlrecht ohne Verständnis über die hier stark gekürzten Auszüge aus Wikipedia, über Recht und dem Motto von Deutschland, wäre so gut wie unbrauchbar in in unserer demokratischen Republick.

Eine fiktive Geschichte über Eigentum und Besitz, wichtige Begriffe  der Rechtswissenschaft und Recht im Wahlrecht in einer Demokratie. „Einem Weltallreisenden, auch aktiver Wähler in einer Demokratie, gelang es, nach manchen Schwierigkeiten, viele große Goldklumpen, von einem unbekanntem Asteroiden, mit seinem eigenen Raumschiff, auf die Erde zu bringen. Kurz vor seinem Tod erklärte er nicht der Eigentümer des Goldes zu sein. Dies sei einzig und allein der wahre ewige Gott. Dieser sei eins mit allem auf der ganzen Welt und daher gehört Ihm auch das von ihm gefundene Gold auf dem Asteroiden, so wie auch die Unmengen Gold verstreut über das ganze weite Universum. Da er selbst, der Weltallreisende, als aktiver Wähler in einer Demokratie, nicht höher stehe als Gott, konnte  er bisher nie, nur als Besitzer und nicht als Eigentümer, mit dem Gold sein Glück, seine  Lebensfreude, Liebe und seine Erfüllung finden. Und das kann er, auch kurz vor seinem Ende, nicht mehr ändern. Er meinte, in Wahrheit habe er tatsächlich von Gott ein sehr wertvolles Geschenk erhalten, sein Leben. Er lernte dieses einmalige Geschenk zu schätzen und stellte fest daß es das was ihm Freude, Glück und Liebe gebracht hätte nicht mit Geld, nicht mit Gold zu kaufen gab“. Die besten Freunde des Weltallreisenden erzählten überall, sowohl denen die zuhören wollten wie auch denen die das nicht wollten, daß der Weltallreisende nach seiner Rückkehr mit dem vielen Gold, verrückt wurde. Er las viel in der Bibel und in Büchern über Baruch de Spinoza. Früher hatte er nie Zeit, auch nicht für sich oder seine Familie, oder seine Freunde. Nach der Reise stellte er sein Leben um. Er erklärte, mit der Rakete zu fliegen sei ihm zu militärisch, zu langweilig. Wandern, Reisen, Liebe geben und erhalten, Zeit haben für sich  und seine Umwelt, machten ihn zufrieden und glücklich, verliehen seinem Leben Sinn. Gerne hörte er die Musik von Franz Lehár [1] mit dem wunderbaren Text:
 
Schön ist die Welt, wenn das Glück dir ein Märchen erzählt.

(
Es gilt noch immer, nach wie vor: Glück muß man nicht haben. Glücklich muß man einfach sein!)

 
 
 

 
   
 
[1] Franz Lehár * 30. April 1870 in Komorn, Österreich-Ungarn; † 24. Oktober 1948 in Bad Ischl, Österreich war ein österreichischer Komponist ungarischer Herkunft.
 
 
 
Eine der 24 Straßenschilder die am "Platz der Grundrechte", erstellt von Künstler Jochen Gerz in Karlsruhe, aufgestellt wurden. Sie befassen sich mit dem Thema Recht und Unrecht – mit Aussagen von Richtern, Juristen und Bürgern, die mit dem Gesetz in Konflikt gerieten

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