Einigkeit ohne Motto - Willkommen auf Besuch bei Willi Krisch

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Einigkeit ohne Motto

Wahlen ohne Motto
Fehlerhafter Umgang mit dem Motto Einigkeit.
 

 
Zur Einigkeit in einem Staat gehört als wesentliches Element `die Sprache` bzw. ´die Sprachen`, bezeichnet als „Staatssprache“, „Amtssprache“, „Gerichtssprache“ usw. die in dem Staat gesprochen und verstanden werden und in Deutschland im Rahmen der Kulturhoheit der einzelnen Länder festgelegt ist.
 
Eine festgelegte Staatssprache gibt es weder in der Bundesrepublik Deutschland noch in einem der 16 Bundesländer. In Deutschland ist auf der Ebene des Verfassungsrechts keine Amtssprache (im engeren Sinne) festgelegt, der Bund hat aber einfachgesetzlich Deutsch als Amtssprache für verschiedene Rechtsgebiete normiert, in denen es um eigene Angelegenheiten des Bundes geht. Die Zuständigkeit dafür ergibt sich aus den ungeschriebenen Bundeskompetenzen kraft Natur der Sache, kraft Sachzusammenhang oder als Annexkompetenz – während die Regelungszuständigkeit für Sprachfestlegungen grundsätzlich bei den Ländern im Rahmen ihrer Kulturhoheit liegt.[1].
 
Eine eigenwillige Verhunzung der Deutschen Sprach durch Gendern [2] von einer Handvoll selbsternannten Experten aus Politikern und Medien mag schon mal erscheinen um dann schnell für immer zu verschwinden, hat aber mit der Deutschen Sprache, der Deutschen Kultur, der Deutschen Einigkeit nichts gemeinsam. Schlimme Folgen entstehen unweigerlich, wenn wissenschaftliche Begriffe wie z.B. Energie und Klima mit Gendern missbraucht werden, obwohl diese nichts Gemeinsames mit Geschlechtern haben, um Unsinn und betrügerische Geldgeschäfte zu fördern.
 
Hier, kurz, Beispiele über unverantwortlicher und fehlerhafter Umgang mit der Deutschen Sprache, insbesondere mit Begriffen über Energie und Klima, mit Bezug auf das Wahlrecht und dem Motto.
 
Beispiel 1.: Erneuerbare Energien gibt es nicht. Fälschlicherweise wird von Politikern, Journalisten, Klimaaktivisten usw. der Begriff verwendet. Als erneuerbare Energien (EE) oder regenerative Energien werden Energiequellen bezeichnet, die im menschlichen Zeithorizont für nachhaltige Energieversorgung praktisch unerschöpflich zur Verfügung stehen oder sich verhältnismäßig schnell erneuern. Damit grenzen sie sich von fossilen Energiequellen ab, die endlich sind oder sich erst über den Zeitraum von Millionen Jahren regenerieren. Erneuerbare Energiequellen gelten, neben der effizienten Nutzung von Energie, als wichtigste Säule einer nachhaltigen Energiepolitik (englisch sustainable energy policy) und der Energiewende. Zu ihnen zählen Bioenergie (Biomassepotenzial), Geothermie, Wasserkraft, Meeresenergie, Sonnenenergie und Windenergie. Ihre Energie beziehen sie von der Kernfusion der Sonne, die bei weitem die wichtigste Energiequelle ist, aus der kinetischen Energie der Erddrehung und der Planetenbewegung sowie aus der erdinneren Wärme.[3]
 
Scherzfrage zur Klärung der Begriffe „Energie“ und „Herkunftsbezeichnette Energie“, ähnlich der Frage: „Was gab es zuerst, die „Henne“ oder das „Ei“?
 
„Herr Mustermann fährt mit seinem PKW zur Arbeit. Hin und zurück verbraucht er 6 l Benzin. Wieviel Energie in Wh hat er verbraucht bei dieser Fahrt?“ [4]
 
 
Beispiel 2.: Energiemix in Deutschland. Deutlich mehr Strom aus Kohlekraftwerken
 
Stand: 07.09.2022 09:29 Uhr
 
Quelle: Energiemix in Deutschland: Deutlich mehr Strom aus Kohlekraftwerken.
 

tagesschau.de

Die Folgen der Energiekrise zeigen sich deutlich im deutschen Strommix. Im ersten Halbjahr kam fast die Hälfte des erzeugten Stroms aus erneuerbaren Energien. Aber auch der Anteil der Kohlekraftwerke legte deutlich zu.
 
In der ersten Hälfte des Jahres 2022 ist der Anteil des von Kohlekraftwerken erzeugten Stroms in Deutschland auf fast ein Drittel gestiegen. Der Anteil des fossilen Energieträgers kletterte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,3 Prozentpunkte auf 31,4 Prozent, wie das Statistische Bundesamt berichtete.
 
Anteil der Erneuerbaren bei 48,5 Prozent
 
Auch Windkraft und Photovoltaik legten deutlich zu, so dass sämtliche erneuerbaren Energieträger zusammen auf einen Anteil von 48,5 Prozent an der Stromerzeugung kamen. In der ersten Jahreshälfte 2021 hatte dieser Anteile bei 43,8 Prozent gelegen. Die Verstromung von Gas war dagegen rückläufig. Der Anteil von Gaskraftwerken am Strommix ging um 2,7 Prozentpunkte auf einen Anteil von 11,7 Prozent zurück.
 
Wegen der Abschaltung dreier Atomkraftwerke betrug der Produktionsanteil der Kernenergie nur noch 6,0 Prozent nach 12,4 Prozent ein Jahr zuvor.
 
Insgesamt stieg die im ersten Halbjahr im Inland produzierte und ins Netz eingespeiste Strommenge um 1,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf insgesamt 263,2 Milliarden Kilowattstunden.
 
 
Eine, nicht zu kleine, Lücke hat die tagesschau.de in ihrer obigen Darstellung sich erlaubt: kein Wort über die exorbitanten Strompreise z.Z. in Deutschland und die vielen Betriebe und Existenzen die deshalb am Abgrund stehen.
 
Weitere falsch verwendete Begriffe über Energie, auf die hier nicht näher eingegangen wird: Energiekrise, Energiewende, Energiekatastrophe, Energiemix.
 
Anmerkung: Es gibt verschiedene Energieformen: Wärmeenergie, Kernenergie, Kinetische Energie usw. die in andere Energieformen umgewandelt werden können. Ein Mix daraus, wie mit Wasser und Wein, kann aus verschiedenen Energieformen nicht hergestellt werden.
 
 

 
   
 
[1] Siehe Amtssprachen innerhalb Deutschlands – Wikipedia Text lizenziert unter CC-BY-SA
 
[2] Gendern oder Gendering ist eine eingedeutschte Wortbildung aus dem englischen Sprachraum und bezeichnet im allgemeinen Sinne die Berücksichtigung oder Analyse des Geschlechter-Aspekts in Bezug auf eine Grundgesamtheit von Personen oder Daten, etwa in Wissenschaft, Statistik und Lehre.
 
de.wikipedia.orgText lizenziert unter CC-BY-SA

[3] Siehe: Wikipedia
 
[4] Die richtige Antwort lautet:  (0,00±0,00) Wh
 
 
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