Frieden ohne Motto - Willkommen auf Besuch bei Willi Krisch

Willkommen auf Besuch bei Willi Krisch
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Frieden ohne Motto

Wahlen ohne Motto
Frieden und Freundschaft
 
"Si vis pacem para bellum“
 

ist ein lateinisches Sprichwort. Wörtlich übersetzt lautet es: „Wenn du (den) Frieden willst, bereite (den) Krieg vor.“ In anderen Sprachen mit bestimmtem Artikel sind Übersetzungen mit oder ohne Artikel möglich, da es im Lateinischen keinen Artikel gab. Andere, freiere Übersetzungsversionen sind: „Wenn du Frieden willst, rüste zum Krieg.“ oder „Wer den Frieden sucht, bereite den Krieg (vor).“

"Die Grundidee findet sich schon bei Platon (Nomoi / Gesetze VIII) [829 St.2 A]:

Die vornehmste Grundlage eines glückseligen Lebens aber ist dies, dass man weder Unrecht tut noch von anderen Unrecht erleidet. Hiervon ist nun das Erstere nicht sogar schwer zu erreichen, wohl aber so viel Macht zu erwerben, dass man sich gegen jedes Unrecht zu sichern vermag, und es ist unmöglich auf eine andere Weise vollkommen zu derselben zu gelangen als dadurch, dass man selber vollkommen tüchtig dasteht. Und ebenso ergeht es auch einem Staate, ist er tüchtig, so wird ihm ein friedliches Leben zuteil, ist er es nicht, so bedrängt ihn Fehde von innen und außen."
 
 
"Im Briand-Kellogg-Pakt 1928 kam es zu einer ersten völkerrechtlich verbindlichen Ächtung des (Angriffs-) Krieges als Mittel internationaler Politik. Hatte der Erste Weltkrieg mit vielfältiger intellektueller Unterstützung noch als Reinigungs- und Veredelungsprojekt der Individuen und Nationen propagandistisch unterfüttert werden können, so führte der Zweite Weltkrieg mit der Entwicklung und Erprobung der Atombombe (Hiroshima, Nagasaki) bereits die mögliche Selbstvernichtung der Menschheit in einem Atomkrieg drastisch vor Augen. Damit hat sich der Krieg als „Vater aller Dinge“ (Heraklit) in der Geschichte des 20. Jahrhunderts wohl endgültig als Verderber menschlicher Gesittung und Lebensqualität erwiesen, was auch die fortdauernden Auseinandersetzungen um den Einsatz von Atomwaffen bezeugen."
 
"Die Friedensbewegung unserer Zeit beruht nicht allein auf religiösen Quellen, sondern versammelt auch ökologisch und philosophisch motivierte Atheisten unter dem Banner des Pazifismus und hinter dem Projekt: „Schwerter zu Pflugscharen!“
 
Eine neuzeitliche elementare Erkenntnis, die immer mehr Anhänger bekommt und immer mehr Menschen überzeugt lautet:
 
„Krieg ist sinnlos“
 
Wie heute (Sept.2022), die Ampel in Deutschland, sich mit der im Krieg unausweichlichen Tatsache „Krieg = Waffen“, entscheidet, steht noch nicht fest. Der Kanzler (SPD) will nicht immer mehr und schwerere Waffen an die Ukraine liefern. Er hat es scheinbar verstanden daß der Krieg und die bestehenden Differenzen zwischen der Ukraine und der Russischen Föderation nicht militärisch, mit immer noch mehr Waffenlieferungen an die Ukraine, beendet, gelöst, werden können. Seinen Eid bei der Amtsübernahme nimmt der Kanzler ernst – er sieht, das zu gerne, es sowohl in Europa und auch im Ausland Einige , sehen wollen wie Deutschland in einen Krieg gezogen wird, den das Deutsche Volk ganz und gar nicht will. Die CDU und die Grünen wollen Waffen liefern, je mehr, je schwerer, umso besser!
 
In diesem Spannungsfeld in der Ampel, macht auch die EU und die Medienwelt Stimmung und Druck auf den Bundeskanzler. Das die EU friedlich, freundschaftlich untereinander sich verhalten soll und auch keine Sanktionen am laufenden Band untereinander und, auch an Staaten die nicht Mitglieder der EU sind, erteilt, ist ein starker Hinweis auf die Tatsache das die EU dringend ganz neu reformiert werden muß. Dies auch weil die Welt schon in einer  laufenden Neuaufteilung begriffen ist.
 
Die weiter oben aufgeführte Gleichung über Krieg und Waffen ist zweidimensional, wie oben erwähnt schon von Platon sinngemäß erkannt, steht hier auf einer Fläche mit einer Länge und einer Breite und einem Gleichheitszeichen das von rechts nach links und auch von links nach rechts gilt. Wird mehr Krieg, oder Sanktionen als letzte Vorstufe zum Krieg gewünscht, bedeutet dies auch das mehr Waffen erforderlich sind. Und umgekehrt. In dieser Gleichung bedeuten die beiden Begriffe das sie nur in einer Gemeinsamkeit mit Menschen einen Sinn ergeben. Die himmelsweit auseinanderliegenden Meinungen innerhalb der Ampel, zwischen der EU und dem Deutschen Volk, über den Krieg in der Ukraine, gesehen nur durch die obige zweidimensionale Gleichung, kann die fatale Spaltung zwischen den Menschen die den Krieg wollen und denen die die Waffen wollen, nicht behoben werden. Dies weil das wahre und wirkliche „Leben“, nicht das Geld, nicht die Waffen, dreidimensional ist. Es gilt für alle Menschen, ganz gleich von wo und wann, kamen wir als Säuglinge auf die Welt und begannen hier, als erste Amtshandlung, zu Atmen, in einer dafür geeigneten dreidimensionalen Welt. Kurz danach wurden wir, damals noch als Säugling, richtig hungrig. Keine Panik! Die Mutter hatte dafür alles parat. Der erste selbsternannte Besserwisser kommt jetzt auf die Bühne mit der Behauptung: „Das geht nicht, gleichzeitig atmen und trinken, das kann Niemand“. Die Hebamme stellte den Besserwisser aber gleich in die Ecke und erklärte das in einer dafür geeigneten dreidimensionalen Welt, im Hals des Säuglings alles so vorbereitet ist das es gestillt werden kann. Diese anatomische Notwendigkeit wird sich später umstellen,  ohne Schmerzen, damit das Kind auch feste Nahrung, z.B., Brei essen kann. Kurz bevor sagt  aber die Mutter: „Damit du dich nicht verschluckst, Maul halten beim Essen! Ein Wunder! Eines der vielen Wundern, im Leben, der dafür geeigneten dreidimensionalen Welt.  Spätere Umstellungen beim Kind in dieser dafür geeigneten dreidimensionalen Welt, z.B. Zähne wachsen, verlaufen nicht so ganz ohne Schmerzen, und daran ändert sich nicht allzu viel bis an dem letzten Tag.
 
Heißt es jetzt, Allheilmittel ist gefunden: „Bei meinem Handeln, denke und entscheide ich ab sofort nur wie es, in einer dafür geeigneten dreidimensionalen Welt, geeignet ist“.  Wie das ausgeht, zeigt exemplarisch eine wahre Begebenheit: Es ist noch nicht so lange her da wurde auf ARTE eine Doku gezeigt über die neuesten Errungenschaften in den USA  beim Schutz der Schüler gegen Attentäter mit Kriegstauglichen Feuerwaffen. Zahlreiche solcher dramatischen Vorfälle mit vielen Toten und Verwundeten Kindern und Lehrern gab es nicht nur in den USA, sondern auch in Europa. Gezeigt wurde wie schon von außen  die Schule mittels Poller gegen Lasterangriffe geschützt wird, wie Türen eingebaut wurden die nicht eingetreten werden können, Fenster die nicht zersplittern. Genau vorgegeben ist auch wie bei einem Angriff, ab dem ausgelösten Alarm, sich die Schüler verhalten sollen: sofort sich in die Klassenräume begeben und durch einfaches umlegen eines Magneten an der Tür von Hand, den Klassenraum unzugänglich machen, und über einen eigens dafür vorgesehenen zentralen Schalter, alle Lichter ausschalten, und auf dem  in nicht einsehbaren Ecken von außen, Deckung suchen. Sehr beeindruckend, sehr wahrscheinlich auch wirksam, nicht billig aber bezahlbar im Rahmen der üblicherweise für Schulen zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln. Vor dem Ende der Doku kam noch eine Person von der Schule zum Wort um auf die Hacken des Schutzsystems hinzuweisen: Er erwähnte das eine Regel in allen Fällen gilt „Wenn die Tür am Klassenzimmer geschlossen wurde darf sie bis der Alarm aufgehoben wurde, nicht geöffnet werden“. Das kann sehr hart werden, wenn ein Schüler im der Klasse seine kleine Schwester,  vor der Tür, um Hilfe rufen hört. Was dann vor dem Ende der Doku noch erwähnt wurde, von der Person aus der Schule, ist – aus dem Gedächtnis hier geschrieben – der Punkt auf das i „ Ich mache bald Urlaub, es freut mich das die Regierung jetzt strengere Gesetze erlassen hat, damit militärische Sturmgewähre, nicht mehr so leicht in Kindeshände gelangen. Darum werde ich mir jetzt, damit ich mich im Urlaub sicher fühle, eine der noch erlaubten Gewähre zulegen“. So viel zum Thema Waffen und Angst, in einer dreidimensionalen Welt, in der Menschen Waffen und Angst sinnlos gegeneinander richten.
 
 
Heißt es jetzt, Allheilmittel ist noch nicht gefunden. Es wird auch nie eines gefunden werden, weil in der ganzen Welt, schon immer, Angst herrschte. Mal mehr mal weniger.
 
Essentiell wichtig ist die Tatsache, daß es der Mensch ist, der Herr sowohl über die Waffen als auch über seine Angst, ist. Wissen die Menschen das, halten sie sich daran. Die Antwort lautet zweimal JA.
 
 
1.)  Das 5. Gebot lautet klar und deutlich: „Du sollst nicht töten“, damit ist leicht auch zu verstehen: du brauchst keine Waffen.
 
2.)   Notwehr bezeichnet im deutschen Straf- und Zivilrecht diejenige Verteidigungshandlung, die erforderlich ist, um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden. Geregelt ist die Notwehr in § 32 des Strafgesetzbuchs, in § 15 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten und im privatrechtlichen Bereich in § 227 des Bürgerlichen Gesetzbuchs. Beschränkt wird das Notwehrrecht durch die Kriterien der Erforderlichkeit und der Gebotenheit der Notwehrhandlung. Zudem darf derjenige, der in Notwehr handelt, lediglich Rechtsgüter seines Angreifers verletzen.
 
Quelle: de.wikipedia.org Text lizenziert unter CC-BY-SA
 
 
Fünf Fragen und fünf Antworten über Waffen und Angst
 
 
1.)                  Ändert der Besitz einer Waffe Ihr Verhalten?
 
In einer Studie vom Juni 2015 wurde festgestellt, dass die schätzungsweise 310 Millionen Schusswaffen, die sich in den Vereinigten Staaten in Privatbesitz befinden, überproportional häufig von Personen besessen werden, die zu wütendem, impulsivem Verhalten neigen und die potenziell gefährliche Angewohnheit haben, ihre Waffen in unmittelbarer Nähe aufzubewahren. Es gibt ein gleichzeitiges Auftreten von impulsivem, wütendem Verhalten…
 
2.)                  Ist es sicher, eine Waffe im Haus zu haben?
 
Nach kalifornischem Recht ist es eine Straftat, wenn ein Waffenbesitzer eine geladene Feuerwaffe im Haus oder in einem Bereich unter seiner Kontrolle aufbewahrt und dies tut, wenn er weiß oder wissen sollte, dass ein Kind ohne Erlaubnis der Eltern darauf zugreifen könnte.
 
3.) Ist eine Waffe gut für die Selbstverteidigung?
 
Wir haben festgestellt, dass Schusswaffen weitaus häufiger zur Verängstigung und Einschüchterung als zur Selbstverteidigung eingesetzt werden. Alle gemeldeten Fälle von kriminellem Waffengebrauch sowie viele der so genannten Selbstverteidigungswaffen scheinen sozial unerwünscht zu sein.
 
4.) Wie oft wird eine Waffe verwendet, um ein Verbrechen zu verhindern?
 
Eine 2013 vom Violence Policy Center veröffentlichte Studie, die sich auf fünf Jahre landesweiter Statistiken (2007-2011) stützt, die vom Federal Bureau of Investigation zusammengestellt wurden, ergab, dass der Einsatz von Schusswaffen zur Verteidigung durchschnittlich 67.740-mal pro Jahr erfolgte.
 
5.) Warum brauchen wir Schusswaffen?
 
Der Zweck einer Waffe ist es, Bedrohungen zu neutralisieren und Angreifer abzuschrecken. Selbst wenn wir davon ausgehen, dass die Zulassung von Waffen zu mehr Morden führt als ihr Verbot (was meiner Meinung nach durch die vorliegenden Beweise nicht gestützt wird), folgt daraus nicht, dass die Regierung sie verbieten sollte, sei es abrupt oder schleichend
 
Quelle: https://1news.news/auf-welche-waffe-stuetzt-sich-die-angst
 
 
 
 
Eine stark verkürzte Einführung über Kinder, Waffen und Angst
 
 
Ausgiebige Informationen findet man im Internet auf:
 
https: //www.familienhandbuch.de/babys-kinder-/erziehungsfragen/allgemein/meinkindspieltamliebstenmitwaffenundpanzern.php
von der Autorin Beate Weymann Sozialpädagogin
 
Alles aus diesen beiden sehr informativen Veröffentlichungen der Autorin hier aufzuzeigen würde hier den Rahmen sprengen.
 
Mein Kind spielt am liebsten mit Waffen und Panzern
 
….An der Universität Graz stellte man in einer Sprachuntersuchung fest, dass Mädchen sich in militärischen Dingen nicht so gut auskennen wie Jungen. 60 Kindern wurde das Bild eines Panzers vorgelegt. Bei den 7-jährigen waren 19 Jungen in der Lage, die richtige Bezeichnung zu sagen, bei den Mädchen dagegen nur 8. Der Offenbacher Psychologe Christian Büttner konnte beobachten, dass sich Jungen bei Kriegsspielen eher die Rolle des Angreifers, Mädchen eher die Rolle der Verteidigerin aussuchen…
 
….Psychologen sehen es als normal an, dass Kinder Waffen ausprobieren. Schließlich lässt sich so das Angreifen und das Verteidigen praktizieren, und das ohne dem anderen körperlich näher gekommen zu sein. Beim Indianer- und Cowboy- Spiel z.B. weiß jeder, wie er sich in welcher Situation zu verhalten hat. Schießt sein Mitspieler auf ihn, so hat er gefälligst umzufallen. Kinder sind in der Lage, zwischen Realität und Spiel zu unterscheiden.
 
Hiermit haben Erwachsene aber Probleme. Bei ihnen dominiert die Verknüpfung: Waffen = Krieg, Not, Tod usw.…
 
Wenn meinem Kind Angst zu schaffen macht. Informationen findet man im Internet auf: http://www. familienhandbuch.de/babys-kinder/erziehungsfragen/kinder-angst/wennmeinemkindangstzuschaffenmacht. Autorin Beate Weymann Sozialpädagogin
 
 …“Die Autorin unterscheidet in ihrem Artikel die begründete, reale Angst der Kinder von irrationalen, neurotischen Ängsten. Auf beide Arten geht sie ein und beschreibt psychologische Hintergründe. Dabei spricht sie auch die unterschiedlichen Entwicklungsstufen bei Kindern an und gibt hilfreiche Tipps, mit Kinderängsten im Alltag besser umzugehen“…

Angst – Definition und Einführung
 
…“Ein Gefühl von Unsicherheit, Erregung und Spannung, das teils mit der Vorstellung einer bedrohlichen, eventuell Schmerzen verursachenden Situation gekoppelt ist, nennt man im allgemeinen Sprachgebrauch Angst. Angst ist als zentrales Lebenssignal einzustufen, denn sie schützt vor sinnlosen Mutproben und Abenteuern, die eine Überforderung der Fähigkeiten und Fertigkeiten darstellen würden. In der Psychoanalyse wird Angst als die erste Erfahrung angesehen, die der Mensch bei der Geburt macht. Die Angstreaktion ist als sinnvolles Stück unserer biologischen Ausrüstung einzustufen. Wer keine Furcht vor Gefahren besitzt und ihre Wiederholung nicht vermeidet, hat geringere Überlebenschancen. Angst hat als Vermeidungsreaktion oder als Erwartung von unangenehmen, beeinträchtigen Ereignissen durchaus eine bedeutende und sinnvolle Warnfunktion“…
 
…“Ein niedriger Grad von Angst kann die Leistungen in manchen Situationen erhöhen: Man denke an Prüfungen; Theaterspielen, wo Lampenfieber dazugehört. Ohne ein gewisses Maß an Streß ist keine Leistung möglich. Das Vorhandensein von einem bestimmten Maß an Streß ist lebensnotwendig. Sofern die Angst einen mittleren Grad nicht übersteigt, scheint sie sich im allgemeinen durchaus vorteilhaft auf das Verhalten des Kindes auszuwirken, u.a. auch auf das Lernen, wie Amen u. Renison (1954) bei Vorschulkindern feststellten und wie auch einige Untersuchungen für das Schulkindalter bewiesen (Gärtner-Harnach 1972). Man muß aber dazu sagen, daß es sich hier in erster Linie um einfache Lernvorgänge handelt.
 
In komplexen Situationen, wie sie z.B. bei den meisten Unterrichtsvorgängen gegeben sind, wird das Lernen durch Angst eher eine Behinderung erfahren, besonders wenn ein verhältnismäßig hohes Angstniveau vorherrscht.
 
Besonders bedenklich ist aber, daß in unserer tradierten Erziehungspraxis das Angstmotiv in der Regel eine viel größere Rolle einnimmt als etwa angenehme, lustbetonte Emotionen. Es scheint oft einfacher und leichter, ein gewünschtes Verhalten dadurch zu erwirken, daß das Unerwünschte mit Strafe bedroht und dadurch mit Angst besetzt wird, die eine Vermeidungsreaktion zur Folge hat, als das angestrebte Verhalten positiv zu bekräftigen. Dieses kann leicht dazu führen, daß das Angstniveau einen in Grenzen noch positiven Grad ordentlich übersteigt“...
 
 
…“Von dieser begründbaren, an realistisch gesehene Gefahren gebundenen Angst (Realangst, objektive Angst) muß die irrationale, neurotische Angst abgegrenzt werden. Wer sich ungehindert nahe an einem Abgrund fürchtet hinabzustürzen, wird durch diese Angst in seinen Überlebenschancen gefördert (weil er z.B. auf Klettertouren wahrscheinlich Wert darauf legt, sich rechtzeitig anzuseilen). Wer dagegen schon auf einer von einem starken, hohen Geländer gesicherten Brücke vor Angst kaum noch atmen kann, wird durch diese neurotische Angst stark behindert. Er muß weite Umwege in Kauf nehmen, um Brücken zu meiden“…
…“Die frei flottierende Angst demgegenüber überfällt das Opfer urplötzlich, ohne erlebbaren äußeren Anlaß. Erst die psychoanalytische Aufklärung könnte hier eventuell einen unbewußten Anlaß finden. Die “freie” Angst äußert sich oft als körperliches Unwohlsein, z.B. plötzliches Erbrechen, Anfall von heftiger Atemnot etc. Einzelne Abschnitte des Spektrums der körperlichen Begleiterscheinungen der Angst können ihrerseits wiederum soziale Ängste auslösen. Wer Angst hat, schwitzt mehr und muß öfter zur Toilette. Es kann nun vorkommen, daß er eine Angst entwickelt, in sozialen Situationen wie beim Vorstellungsgespräch z.B. zu schwitzen oder austreten zu müssen. Durch die Erwartung, daß es geschehen könnte, tritt es tatsächlich ein = eine sich selbst erfüllende Prophezeiung. Gedanken verfügen über eine immense Kraft. Positive wie negative Einstellungen ziehen positive oder aber negative Ereignisse nach sich. Mit positiven Gedanken kann man sich über Ängste hinwegsetzen“…
 
…“Ein Problem ist es, wenn das Kind das Gefühl hat, daß die Ängste von den Eltern nicht ernst genommen werden, darüber lachen und folglich auch nichts zu seinem Schutz unternehmen. Kinder, die sich nicht auf ihre Eltern, auf deren Nähe und Trost verlassen können, werden oft zu unsicheren Menschen mit gestörten Sozialkontakten. Dies tritt vor allem dann auf, wenn die Eltern Angst als Druckmittel benutzen: Drohen mit bösen Geistern, Einsperren in dunklen Raum. Überdramatisierungen (Angst wird aufgebauscht) oder Herunterspielenden (Du brauchst keine Angst zu haben) sind fehl am Platz. Überbehütung und Überdramatisierungen lösen Ohnmachtsgefühle, Angst vor der Angst und ein wenig situations- und altersangemessenes Vermeidungsverhalten aus“…
 
…“Zuhören, Anteilnehmen, Verständnis bewirken etwas Positives. Es sollte Wert daraufgelegt werden, daß das Kind bei der Angstverarbeitung Lösungsvorschläge mit einbringt. Das Problem kann auch nur vom Kind selbst gelöst werden, da Eltern oft nur mit ihren eigenen Möglichkeiten aufwarten, d.h. zu gesprächs- und vernunftbetont. Elterliche Lösungsvorschläge werden auch oft mit Widerstand und Blockaden aufgenommen. Das Kind hat aber gerade andere, ihm besser angepaßte Möglichkeiten zur Verfügung: Spiel, Magie und Ritual. Diese ureigensten Verarbeitungsfähigkeiten sollten genutzt werden. Eine gelungene Angstverarbeitung ist dann gegeben, wenn Kinder sich konstruktiv beteiligen und wenn sie in ihren Problemlösungskompetenzen Forderung, Förderung, Ermutigung und Stärkung erfahren“...
 
…“Kinder, denen nichts daran liegt, die Angst zu reduzieren bzw. abzubauen, benutzen die Angst unbewußt, um etwas anderes zu erreichen: z.B. um mehr Aufmerksamkeit zu erzielen, Schuldgefühle oder Ohnmachtsgefühle zu produzieren. Es ist leider so, daß Ängste schnell entstehen und teilweise langsam vergehen. Auf die Schnelle wird man die Angst nicht loswerden. Jedes Kind besitzt seine eigene Geschwindigkeit (Temperament hat sehr viel Einfluß) und seine spezifische Vorgehensweise, was akzeptiert werden sollte. Geduld und Nachsicht sind erforderlich. Das Kind muß in seiner ganz speziellen Eigenart akzeptiert und geliebt werden. Sobald Kinder fühlen, daß sie trotz ihrer Schwierigkeiten, die sie den Eltern machen, geliebt werden, entwickeln sie Selbstbewußtsein und Urvertrauen“...
 
 
 
Bescheidener Versuch um eine Antwort, eine Lösung, zu dem Dilemma „Angst und Waffen“ zu finden
 
Dem geneigten Leser dürfte unter Fünf Fragen und fünf Antworten über Waffen und Angst, bei Frage fünf aufgefallen sein, das es  heißt: … Zweck einer Waffe…meiner Meinung nach,… durch die vorliegenden Beweise (Anmerkung WK: gemeint bei Feuerwaffen), nicht gestützt wird…Die 5. Antwort auf der Internetseite, und hier wortwörtlich übernommen, ist richtig. Sie stimmt mit den tagtäglichen wahren Ereignissen überein. Einige Beispiele dazu, die wahrscheinlich für viele nicht ganz unbekannt sind:
 
-       Kain, der älteste Sohn von Adam und Eva wurde erschlagen von seinem Bruder Abel (1. Mose 4,1-25; Hebräer 11,4). Abel, hat aus Eifersucht und Angst, seinen Bruder, möglicherweise mit einem Stein oder einem Knüppel erschlagen. Ganz sicher nicht mit einer Feuerwaffe. Gott hat Eva, wegen fehlerhaften Erziehung von Kain, nicht verurteilt. Eva, es scheint so, hatte ja noch keine Ahnung wie wichtig und anspruchsvoll die Erziehung eines Kindes ist – Muttergefühle wahrscheinlich auch nicht.
 
-       David tötete den bewaffneten Riesen Goliat mit einer Steinschleuder, aus Angst und Hass. Ganz sicher nicht mit einer Feuerwaffe.
 
-       Salome, die Tochter der Herodias, verlangte nach einem gewährten Wunsch, aus Angst, den Kopf Johannes des Täufers, der anschließend enthauptet wurde. Ganz sicher nicht mit einer Feuerwaffe.
 
-       Jesus Christus wurde, nach einem unfairen Prozess aus Angst und Hass, unschuldig zum Tod verurteilt und gekreuzigt.  Ganz sicher starb er nicht durch eine Feuerwaffe.
 

Das Dilemma um töten wegen der fatale Kombination zwischen „Angst und Waffen“ oder um „Angst und Feuerwaffen“ zu lösen ist multikausal, lösbar, und nicht einfach. Indem nichts unternommen wird um das töten unschuldiger, mindestens zu verringern, wird sich so von ganz alleine, nichts ändern. Handlungsbedarf von Seiten der Menschen ist nötig. Gegenüber Extremisten, Terroristen, international vernetzten kriminellen Organisierten Banden usw. besteht von Seiten der Demokratischen Mehrheit in Deutschland die Pflicht mit Null Toleranz einzuschreiten. Der erste, und auch der schwierigste Schritt dürfte wohl sein die Demokratie und die Meinungsfreiheit in Deutschland zu stärken. Wie schon gezeigt, schon Spinoza befürwortete die Demokratie, da es unwahrscheinlich sei, dass die Mehrheit einer großen Wählerschaft irrational entscheide. Würde Spinoza erfahren was z.B. Eva Herman anfangs des XXI Jh., wegen ihrer Meinung zu Mutterschaft und Kindeswohl, durch Diskriminierung von Seiten der Medien und ihrem Arbeitsgeber erleben mußte, würde er und, so mancher  demokratischer Dichter und Denker, sich im Grabe umdrehen.
 
Ein bescheidenen Beitrag zum erstarken der Demokratie in Deutschland ist wohl auch die Substantielle-Auftragswahl, wie in dieser Internetseite vorgestellt. Dieses neue Wahlrecht ist ein tragendes und verlässliches  Fundament für Demokratische Mehrheiten, fälschungssicher, digital, und als wichtigste Aufgabe, zum Lösen von Aufgaben der Gesellschaft. Aufgaben die fokussiert sind auf das möglicherweise  erweiterte Motto der Deutschen:

 
Einigkeit und Recht und Freiheit in Frieden und Freundschaft und in Demut vor Gott dem Schöpfer und seiner Schöpfung.
 
 
 
 
 
 
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